„Der Mut zur Veränderung beginnt mit dem Vertrauen in das eigene Wachstum.“
— Vera F. Birkenbihl
Familie sind Eltern, Kinder, Geschwister, Tanten und Onkel, Opas und Omas,… und alle, die sich zugehörig fühlen. Gleichgeschlechtlich, divers. Familien sind groß, klein, zu Zweit oder zu Zehnt. Familien können gemeinsam gewachsen oder neu zusammengekommen sein. Hier treffen unterschiedliche Temperamente, Bedürfnisse, Ängste, Freuden, eigene und gemeinsame Geschichten aufeinander.
Es entstehen Konflikte, Missverständnisse, belastende Situationen, die manchmal ganz schön durcheinanderwirbeln und fordern können.
Jeder in der Familie hat einen eigenen Blick, eine eigene Wahrnehmung darauf und eigene Verhaltensmuster und Strategien, mit ihnen umzugehen. Manchmal überfordern wir uns selbst so sehr damit, dass wir das Gefühl haben, festzustecken und nicht mehr herauszukommen. Wenn dann alles zu viel wird, können wir den Blick für uns selbst und füreinander verlieren, spüren Scham, Schuld, Wut oder andere tiefe Emotionen , fühlen uns vielleicht unsicher, alleine und können nicht mehr gut aufeinander zugehen. Um diesen Zugang zueinander und Lösungen heraus aus der belastenden Spirale zu finden, kann es oft hilfreich sein, sich unterstützen zu lassen.

Meistens kommen Eltern mit dem Wunsch in die Beratung, dass das Familienleben wieder „besser“ werden soll. Dieses „besser“ ist so verschieden, wie der Sand am Meer. Jede Familie, jeder Alltag, jedes Thema ist anders. Die Idee für ein „besser“ kennt nur jede Familie selbst. Den erste Schritt hin zur Veränderung habt ihr bereits gemacht, ihr habt euch entschieden, Unterstützung annehmen zu wollen.
Ich möchte euch in der Beratung den Raum dafür geben, diese Themen, Belastungen, Gefühle aussprechen und zeigen zu dürfen. Ich gebe den Raum für jede*n von euch, der/die sich einbringen möchte und Ihr entscheidet über eure Themen und worüber ihr sprechen wollt, was euch auf dem Herzen liegt. Ich begleite euch dabei. Ich höre euch zu, ich werte nicht. Ich stelle Fragen aber nichts infrage. Wertschätzend, Sicherheit gebend und mit dem Blick für Themen die dahinter verborgen liegen können. Ich biete euch an, meine Wahrnehmungen mit euch zu teilen und ihr dürft wählen, ob ihr euch darin gesehen fühlt und damit umgehen wollt.
In meiner Begleitung darf auch Leichtigkeit entstehen, es darf gelacht werden. Durch meine offene und herzliche Art entsteht Raum für Momente der Heiterkeit. Oft sind es gerade diese Augenblicke, die Nähe schaffen, die Spannung lösen und die Beratung zu einer wertvollen Erfahrung machen.
In der Arbeit mit euch als Familie ist es mir wichtig, dass sich alle von euch gesehen fühlen. Ich achte auf eine angenehme und wertschätzende Atmosphäre und richte meinen Blick auch auf die, die sich entscheiden, still sein zu wollen. vor Allem ist mir wichtig, dass die teilhabenden Kinder darum wissen, selbstbestimmt entscheiden zu dürfen, ob sie sich beteiligen wollen oder nicht. Eure Kinder, gerade wenn sie noch jünger sind, haben sich die Beratung wahrscheinlich nicht selbst ausgesucht. Ihr Erwachsenen habt euch dafür entschieden, aus für euch gutem Grund und seid den Schritt gegangen, euch unterstützen zu lassen. Sich einer fremden Person gegenüber zu öffnen und über persönliche Themen zu sprechen erfordert erst einmal Mut.
Ich freue mich, wenn ich euch auf eurem gemeinsamen Weg begleiten kann, mutig weiterzugehen. Manchmal reicht bereits ein einzelner Termin. Manchmal braucht es mehr. In der Systemischen Betrachtung spielt sich die Veränderung ohnehin nicht in der Zeit danach und dazwischen ab. In der Zeit, in der das Erlebte, Gehörte und Verstandene wirkt und bewegt. Im Eigenen und im Miteinander.
Mit meiner langjährige Erfahrung als Schulsozialarbeiterin in der Arbeit mit Kindern und Familien am Ort Schule berate ich Eltern auch in Fragestellungen rund um Schule und den Konfliktfeldern, die sich hier heraus für euch als Familie ergeben. Mehr dazu erfahrt ihr auf meinem Angebot für die Familienberatung im Schulkontext.


